• 07 NOV 18
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    Jürgen Linsenmaier: „Die Mehrheit darf nicht länger schweigen“

    Jürgen Linsenmaier: „Die Mehrheit darf nicht länger schweigen“

    Auch im „echten“ Leben, vor allem aber im Internet kann man verstärkt den Eindruck gewinnen, dass Fremdenfeinde und Rechte, ob extrem oder nicht, die Mehrheit darstellen. Die Initiatoren von „Schorndorf steht auf“ sind überzeugt, dass es sich nur um den lauteren Teil der Gesellschaft handelt – und fordern die schweigende Mehrheit auf, sich zu erheben. Der BDS unterstützt die Initiative. Jürgen Linsenmaier erklärt warum.

    Jürgen Linsenmaier, Sie wollten über Rassismus sprechen. Warum? Und warum gerade jetzt?
    Erstens ist es nie verkehrt, zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema Stellung zu beziehen. Und zweitens ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, weil „Schorndorf steht auf“ die Aufmerksamkeit in der Stadt auf das Thema lenkt. Wir unterstützen die Initiative gerne und hoffen, dass auf die Kundgebung vom 10. November weitere Aktionen folgen.

    Der BDS ist ein Zusammenschluss einzelner Unternehmen. Da darf doch jeder seine eigene politische Meinung haben.
    Aber selbstverständlich darf jeder seine eigene Meinung haben und vertreten. Doch diese Freiheit endet da, wo die Rechte anderer verletzt werden. Also zum Beispiel bei Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt.

    Glauben Sie, dass es nötig ist, solch ein Statement zu machen?
    Ich bin zutiefst überzeugt davon. Die Mehrheit darf nicht länger schweigen. Jeder Mensch, jedes Unternehmen, jeder Verein oder Verband sollte sich in dieser Frage klar positionieren. Wir dürfen Rassisten, Rechtspopulisten und Rechts
extremen kein bisschen Raum lassen.

    Glauben Sie, den gibt es im BDS?
    Nein. Umso klarer können wir uns dagegen positionieren. Dazu kommt: Meiner Erfahrung nach denken Unternehmer und Selbständige in erster Linie pragmatisch. Und wo wäre unsere Wirtschaft, wo wäre unser Land heute ohne die Migration der Nachkriegszeit?

    Wie würde der richtige Umgang mit dem Thema Migration heute aussehen?
    Das würde zu weit führen und wäre auch zu politisch. Es geht hier eigentlich überhaupt nicht um Politik. Es geht um ein Zeichen der Menschlichkeit. Dieses möchten wir als BDS Schorndorf mit setzen.

    Mehr Infos auf Facebook.

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